Wohnungslose im Nationalsozialismus | Ausstellungseröffnung
Als sogenannte ‚Asoziale‘ und ‚Berufsverbrecher‘ verfolgten die Nationalsozialisten Menschen, die nach NS-Ideologie nicht zur ‚Volksgemeinschaft‘ gehörten. Davon betroffen waren u.a. arbeits- und wohnungslose Menschen, Fürsorgeempfänger*innen, Prostituierte, Bettler*innen, Rückfallstraftäter*innen, aber auch Menschen, die nie angeklagt worden waren und in Armut lebten.
Erst 2020 erkannte der Deutsche Bundestag diese Menschen als Opfer des Nationalsozialismus an.
Der Historiker Dr. Thomas Roth, der sich in seinen Forschungsarbeiten u.a. der Verfolgung sozialer Randgruppen widmet, führt in die Ausstellung und die Geschichte dieser Verfolgtengruppe ein.
Im Anschluss an die Eröffnung wird die Ausstellung bis zum 1. Februar 2026 im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz zu folgenden Zeiten gezeigt: montags bis mittwochs von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Außerdem gibt es eine Sonderöffnungszeit am Sonntag, 1. Feburar, von 11–15 Uhr
Anmeldung per Mail an: erinnerung@ente-bagdad.de | Eintritt frei
Eine Kooperationsveranstaltung im Rahmen der Mainzer Erinnerungswochen von Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz, FC Ente Bagdad, Akademie des Bistums Mainz, Geschäftsstelle Weltkirche / Gerechtigkeit und Frieden im Bistum Mainz, Verein für Sozialgeschichte Mainz, 1. FSV Mainz 05 und dem Landessportbund RLP.
Unterstützt wird diese Veranstaltung vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest e.V.
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