Die Nazis nannten sie ‚Asoziale‘ und ‚Berufsverbrecher‘ | Vortrag von Prof. Nonnenmacher
Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik | Vortrag von Prof. Frank Nonnenmacher
Erst im Jahr 2020 erfuhren die als sogenannte ‚Asoziale‘ oder ‚Berufsverbrecher‘ von den Nationalsozialisten mit einem grünen oder schwarzen Winkel in den Konzentrationslagern Inhaftierten und Ermordeten die Anerkennung als NS-Opfer durch den Deutschen Bundestag.
Frank Nonnenmacher behandelt in seinem Vortrag die Fragen, wer überhaupt zu dieser umfangreichen Gruppe der Verfolgten gehörte, warum die Betroffenen und auch die Erinnerungskultur diese Geschichte so lange verschwiegen und wie es schlussendlich zum Bundestagsbeschluss 2020 kam.
Frank Nonnenmacher arbeitete auch die Verfolgung seines eigenen Onkels aus Mainz auf. Er ist emeritierter Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften und der politischen Bildung und einer der Vorsitzenden des Verbandes für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. (VEVON).
Anmeldung per E-Mail erbeten an: erinnerung@ente-bagdad.de | Eintritt frei
Eine Kooperationsveranstaltung im Rahmen der Mainzer Erinnerungswochen von FC Ente Bagdad, Akademie des Bistums Mainz, Stiftung Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz, Landessportbund RLP, Geschäftsstelle Weltkirche / Gerechtigkeit und Frieden im Bistum Mainz, Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V.
Unterstützt wird diese Veranstaltung vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest e.V.
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